Make me good God... But not yet.

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12. Kapitel

Während Sam weitere Seiten seines Buches und damit ein Stück der inneren Leere füllte, hatte jemand anderes, an einem anderen Ort ein ganz anderes Problem. Sie lief durch die Straßen der kleinen Stadt 'Sioux Falls', auf der Flucht vor ihrem eigenen, kleinen Albtraum. Sie, von ihren Eltern immer nur Fuchen genannt, rannte schon beinahe...

Was sie sich in diesem Moment fragte, war, ob sie langsam verrückt wurde. Na ja, eigentlich wusste sie schon länger, dass sie nicht ganz normal war...

Aber DAS war selbst für sie ein klein wenig ZU verrückt. Ein Engel, der einen verfolgte, war wohl für jedermann alles andere als normal. Wahrscheinlich bildete sie sich das auch nur ein. Das wäre schließlich nicht das erste mal. Als sie zwölf Jahre alt war, hatte sie so etwas änliches schon einmal. Sie hatte einen erfundenen Freund, namens Sam. Aber letztendlich haben die Psychologen ihren Eltern gesagt, dass viele Mädchen ihren Alters erfundene Freunde hatten, vorallem dann, wenn die Eltern – was in ihrem Fall zutraf – nicht viel Zeit hatten, weil sie viel arbeiteten. Oder aber – was auf sie ebenfalls zutraf – man erlebte etwas außergewöhnlich Schreckliches...

Aber nun war sie bereits 19, fast 20 und sie sollte keine imaginären Freunde mehr haben. Und schon gar keinen, der sich für einen verdammten Engel hielt.

Für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass der 'Engel' wirklich einer war, was wollte er dann von IHR?! Sie war nichts besonderes und, wie schon erwähnt, ein wenig verrückt...

Das Problem war, dass besagter Engel selbst nicht genau wusste, was er eigentlich vor hatte. Er sprach ständig nur von einer 'spontanen Eingebung' und 'unveränderlichem Schicksal'. Es war absolut klar: Der Typ hatte einen Schaden!

Und sie musste sich mit ihm herum schlagen. Verrückte Welt.

Warum rennst du denn so?“, fragte Jael – das war übrigens der Name des verrückten Engels – der um einiges schneller war, als Fuchen es jemals sein würde.

Sie blieb stehen, schwer atmend. Sie schnappte nach Luft.

Warum... lässt du... mich nicht... in Ruhe...“, fragte sie, sich nach vorne beugend und ihre Hände auf ihren Oberschenkelnd abstüzend.

Pff... Keine Ahnung! Es... macht Spaß?!“

Du bist so... so ein Idiot!“

Jael, der direkt neben ihr stand, zuckte mit den Schultern... Es konnte eine lange Nacht werden...



Sam schloß die Tür zu seinem Motelzimmer auf. Es war, so vermutete er, sehr spät und er war müde und geschafft. Der Tag war anstrengend gewesen. Er hatte mal wieder eine „Unterrichtsstunde“ bei Ruby gehabt. Er hatte zum ersten Mal geschafft, einen Dämon mit seiner eigenen Kraft zu töten. Nicht nur einfach in die Hölle zurück zu schicken. Aber nun war er fertig... Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch...

Das einzige, was er jetzt wollte, war schlafen. Eine Dusche wäre auch nicht schlecht, aber dafür fehlte ihm die Kraft und die Lust. Er würde sich gleich einfach in sein Bett fallen lassen...

Wie hätte er wissen können, das daraus in dieser Nacht nichts mehr werden würde...

Als er die Tür des Zimmers endlich geöffnet hatte – aufgrund der Dunkelheit konnte er das Schlüßelloch nämlich nicht finden – und das Licht eingeschalten hatte, musste er feststellen, dass irgendjemand in seinem Raum war. Kleine Papierschnipsel und Schokoladenpapiere lagen überall auf dem Boden verstreut. Außerdem war der kleine Fernseher eingeschaltet, der auf der Kommode stand. (Worüber Sam nicht besonders erfreut war, schließlich war das nicht im Preis mit inbegriffen und so würde er eine Menge Geld dafür bezahlen müssen. Geld, dass er nicht hatte...)

Aber das war noch nicht das einzige. In seinem Bett lag jemand... Die Beule unter der Decke bezeugte dies. Wer zur Hölle...

Sam zückte das Messer, dass er von Ruby bekommen hatte – ihr Specialdämonentötungsmesser – und schlich sich zu seinem Bett. Er hoffte, dass es nichts allzu böses sein würde. Er musste schlafen und zwar dringend. Da konnte er auf Dämonen, Geister, Ghols (und was es noch alles an übernatürlichen Sachen gab) verzichten...

18.4.10 00:47
 


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